Die Mitte Stadt Bern fordert Konsequenzen nach FIKO-Bericht: Klare Leitplanken statt teure Pflästerlipolitik bei städtischen Kitas
11. November 2025 – Der FIKO-Bericht zur Spezialfinanzierung der Kitas Stadt Bern zeigt deutliche Versäumnisse. Die Stadt setzte zu fest auf steigende Auslastung und vernachlässigte betriebswirtschaftliche Strategien – das Defizit kletterte so auf über 8 Mio. CHF. Jetzt braucht es eine konsequente finanzpolitische Neuausrichtung.
Viel Papier, wenig Wirkung: Die Flut externer Berichte brachte keine echten Reformen, sondern schob Entscheidungen hinaus, bis am Ende nur noch Steuergelder als Rettung blieben. Der FIKO-Bericht führt auf, dass mangelnde betriebswirtschaftliche Kompetenzen in der Stadtverwaltung, und die damit fehlenden Massnahmen, zur desolaten Situation der Spezialfinanzierung Kita beigetragen haben. Die Mitte verlangt ein Ende dieses Flickwerks: Die Stadt soll Kitas nur dort betreiben, wo das private Angebot versagt – und strikte nach wirtschaftlichen Grundsätzen führen. Der FIKO-Ausschuss hinterfragt die Spezialfinanzierung, die Lösung wäre eine Auslagerung der Kita aus der Stadtverwaltung oder den Umstieg auf das bewährte System mit Leistungsverträgen.
Laura Curau, Parteipräsidentin, Stadträtin und Mitglied der Finanzkommission: „Es darf nicht sein, dass Millionen von Steuergeldern in ein ineffizientes System fliessen, ohne klare finanzielle Verantwortung. Statt jährlich neue Defizite, brauchen die Kitas in Bern endlich eine nachhaltige und vorausschauende Finanzstrategie.“
Unsere Haltung:
- Transparente Kita-Strategie mit klar definierten sozialpolitischen Zielen und betriebswirtschaftlichen Standards — falls nötig ausserhalb der Verwaltung.
- Wahlfreiheit für Familien und Respekt gegenüber demokratischen Entscheiden gegen mehr Subventionen.
- Strukturdefizite offen benennen und beseitigen – keine Rettung ineffizienter Systeme mit Steuergeld.
- Keine dauerhafte Zusatzfinanzierung zu Lasten der Steuerzahlenden, sondern Mut zum Systemwechsel.
Béatrice Wertli, Fraktionspräsidentin, bestärkt die Haltung der Mitte: „Wir stehen für Wahlfreiheit und faire Bedingungen. Subventionen für ineffiziente Strukturen lehnen wir klar ab. Die Stadt muss ihr Kita-Angebot gezielt und bedarfsgerecht ausrichten, zum Nutzen der Berner Familien.“
