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Jahresrechnung 2024: Defizit trotz rekordhohen Steuererträgen, Schulden steigen weiter

3. April 2025 – Trotz rekordhohen Steuererträgen hat es die Stadt Bern auch 2024 nicht geschafft, einen positiven Jahresabschluss zu erwirtschaften und die Schulden wachsen ungebremst weiter. Zudem sind diverse Nachkredite für das laufende Jahr angekündigt. Die Mitte Stadt Bern dankt der Wirtschaft und dem Mittelstand für die wertvollen Steuereinnahmen und fordert vom Gemeinderat, seine Finanzstrategie nun endlich umzusetzen.

Nach mehreren Jahren des “Schein-Gewinns” in der Jahresrechnung ist die Rechnung der Stadt Bern nun wieder, was sie auch ist: rot! Der sichere Hafen, in welchen der Gemeinderat die Stadt mit seiner Finanzstrategie führen wollte, ist weiterhin in weiter Ferne. Auch 2024 wurden drei von vier Punkten der Strategie nicht erreicht. Die Abhängigkeit von Fremdkapital steigt und die Schulden damit mit.

Laura Curau Stadträtin und Parteipräsidentin der Mitte Stadt Bern ist überzeugt: “Die rot-grüne Finanzpolitik der letzten Jahre richtete sich nach dem schönen Wetter. Dank funktionierender Wirtschaft und einem haushälterischen Mittelstand glaubt die Stadt, über ihren Verhältnissen leben zu können. Die Stadt Bern ist heute schlecht für eine Krise gerüstet. Das ist unverantwortlich und nicht nachhaltig.”

Abhängigkeit von steigenden Steuereinnahmen fahrlässig

Die Mitte Stadt Bern verurteilt diese Finanzpolitik auf Kosten der kommenden Generationen. Ihnen wird jeglicher finanzielle Spielraum in Zukunft genommen. Während dringende Investitionen nicht in Frage gestellt werden, muss es die Stadt Bern schaffen, dank der steigenden Steuereinnahmen auch die Verschuldung einzudämmen. Die rot-grüne Mehrheit im Stadtrat arbeitet jedoch in die gegenteilige Richtung und beschliesst Woche für Woche Stellen, Aufgaben ausserhalb des städtischen Zuständigkeitsbereiches und verhält sich, als ob die Stadt über ein Polster verfüge. 

Laura Curau betont: “In der aktuellen Weltlage, in der über Nacht Zölle beschlossen und sich die Konjunkturlage rasant verändern kann, ist die Abhängigkeit von steigenden Steuereinnahmen nicht nur riskant, sondern fahrlässig. Wir begrüssen, dass der Gemeinderat Handlungsbedarf sieht und werden uns in der Budgetdebatte für 2026 entsprechend einbringen.”

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