Nein zum Budget 2026 und Ja zu neuem Wohnraum auf dem Gaswerkareal
10. November 2025 – An der heutigen Parteiversammlung haben die Mitglieder der Mitte Stadt Bern die Parolen für den 30. November 2025 gefasst. Sie lehnen das Schuldenbudget 2026 ab und sprechen sich klar für neuen Wohnraum auf dem Gaswerkareal aus. Zudem wurde eine Diskussion zur Zukunft der Schweizer Energiepolitik geführt.
Anlässlich der Parteiversammlung bei der BWK am Viktoriaplatz diskutierte Die Mitte Stadt Bern die Zukunft der Schweizer Energiepolitik. In einer von Fraktionspräsidentin Béatrice Wertli geführten Diskussion legten Nationalrätin Priska Wismer-Felder (Die Mitte, LU) und Nationalrat Christian Wasserfallen (FDP, BE) ihre Vision der Schweizer Energiepolitik dar.
3x Ja zum Gaswerkareal
Am 30. November stimmt die Stadtberner Stimmbevölkerung in drei Abstimmungsvorlagen über die Zukunft des Gaswerkareals ab. Bereits 2020 beschlossen die Stimmbürger:innen, dass die Stadt das Areal kauft, um darauf 300 bis 500 Wohnungen zu bauen. Der Gaskessel soll als Kulturzentrum erhalten bleiben. Die Mitglieder der Mitte stimmten nach einer Vorstellung von Stadtrat Nicolas Lutz bei zwei Gegenstimmen für die Vorlage, welche die Umzonung des Areals, die Abgabe von Land im Baurecht und einen Kredit von 25,2 Millionen Franken für die Planung der Überbauung beinhalten. «Die Mitte setzt sich ein für Wohnraum in Bern für alle. Dafür sind Neubauprojekte wie auf dem Gaswerkareal wichtig und müssen nun schnell umgesetzt werden», fasst Nicolas Lutz die Parole zusammen.
Nein zum Budget 2026
Eine eindeutige Positionierung der Mitglieder der Mitte gab es auch zum Budget 2026. Wie schon in den letzten Jahren stellt sich die Mitte klar gegen die Schulden-Finanzpolitik des Berner Stadtrats. Präsidentin und Stadträtin Laura Curau: «Auf den ersten Blick sieht dieses Budget zwar schöner aus als in den letzten Jahren. Jedoch zeigt sich bei näherem Betrachten, dass es weiter die Schuldenpolitik der Stadt zementiert statt saniert.» Die Mitte fordert einen höheren Selbstfinanzierungsgrad, eine Aufgabenpriorisierung und Massnahmen für eine Generationengerechte städtische Finanzpolitik.
Weiter fasste der Vorstand die Parolen zu den weiteren 3 Vorlagen, welche am 30. November zur Abstimmung kommen wie folgt:
- Ja zur Überbauungsordnung Weyermannshaus West
- Ja zur PaIv «Zeitgemässe Finanzkompetenzen für Gemeinderat, Stadtrat und Volk»
- Ja zum Kredit für die Verlängerung des Mietvertrags Velostation Welle 7
